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Nachhaltigkeitsbericht

Was können wir für die Gesellschaft und die Umwelt tun? Diese Frage haben wir jahrelang vernachlässigt. Doch mit vielen verschiedenen Maßnahmen wollen wir das jetzt ändern. So setzen wir als Internetanbieter bewusst auf Server, die Kohlendioxid-neutral sind. Im Büro nutzen wir nur noch Papier, das gewissen Umweltstandards entspricht. Wir setzen auf Sonderbriefmarken der Post, damit ein Teil des Geldes als Spende bei gemeinnützigen Organisationen ankommt, und unterstützen konkrete Projekte sozialer Einrichtungen.  

 
1. Spät, aber nicht zu spät

Wussten Sie, dass die 50.000 Rechenzentren und Serverräume in Deutschland pro Jahr über  zehn Milliarden Kilowattstunden Strom verbrauchen? Das entspricht der Stromproduktion von drei großen Kohlekraftwerken oder einem Atomkraftwerk, so heißt es in einer Studie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Als wir diese Nachricht in der Zeitung lasen, stellten wir fest, dass unsere Dienstleistung – wie jede Dienstleistung im Internet - die Umwelt belastet. Schließlich benötigen wir Server, um die Anwaltverzeichnisse rund um die Uhr zur Verfügung zu stellen. Diese Erkenntnis war der Beginn eines Wandels in unserem Unternehmen.

Dieser Wandel erfolgte spät, nämlich erst im Jahr 2009 und damit zehn Jahre nach Gründung des Unternehmens. Zwar hatten wir zuvor die Debatten rund um die Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft verfolgt, aber nie diesen Anspruch an uns selbst gestellt. Wir dachten uns: „Was sollen wir als kleines Unternehmen schon leisten können?“ Und so geriet das Thema viel zu lange in Vergessenheit. 

 
2. Sofortmaßnahmen 2009

2.1 Unsere Dienstleistung ist CO2-neutral

Als erstes haben wir einen klimaneutralen Serverdienstleister ausgewählt. Alle unsere Seiten befinden sich nun auf den Servern der Host Europe GmbH in Köln. Dieser Anbieter betreibt seine Rechenzentren bereits seit 2008 Kohlendioxid-neutral. Und zwar durch den Einkauf von RECS-Zertifikaten. Solche Zertifikate sorgen dafür, dass es sich bei dem durch das Unternehmen verwendeten Strom um Elektrizität aus erneuerbaren Energien handelt, bei deren Gewinnung keinerlei umweltschädliches Kohlendioxid produziert wird. 

 2.2 Soziales Engagement über Betterplace.org

Seit November 2009 ist unser Unternehmen Mitglied bei der Spendenplattform betterplace.org. Betterplace ermöglicht Organisationen und Vereinen, Gelder und Sachspenden für konkrete Projekte aufzutreiben. Betterplace garantiert, dass die Spenden zu 100 Prozent ankommen. Der Vorteil von Betterplace ist nach unserer Meinung, dass man kleine, konkrete, lokale Projekte fördern kann. Ein Besuch der Einrichtungen ist möglich, um nachzuprüfen, ob das Geld tatsächlich für den Spendenzweck eingesetzt wurde. Der größte Vorteil ist also die Transparenz von Betterplace. 

Unter http://de.betterplace.org/companies/Site2Site können Sie sich jederzeit ansehen, welche Projekte wir gerade unterstützen.

 2.3 Umweltfreundliches Papier zum Schutz des Regenwaldes

Beim Einkauf von Briefumschlägen, Kopierpapier, Notizzetteln etc. setzen wir nur noch auf Materialien, die entweder mit dem „FSC Siegel“ oder dem „Blauen Umweltengel“ gekennzeichnet sind. 

Hinter dem "FSC-Siegel" steht der Forest Stewardship Council (Weltforstrat). Dabei handelt es sich um eine gemeinnützige, unabhängige Organisation, die Vertreter von Umweltschutzgruppen, Forstindustrie und Handelsunternehmen zusammenbringt. Der FSC fördert weltweit die nachhaltige Waldwirtschaft. Demnach darf nur soviel Wald gerodet werden wie durch Wiederaufforstung nachwächst.

Der "Blaue Umweltengel" ist das erste und bekannteste Umweltzeichen in Deutschland. Er wurde 1978 durch einen Beschluss der Umweltminister des Bundes und der Länder ins Leben gerufen. Er ist ein Gütezeichen für besonders umweltschonende Produkte.

Restbestände, die weder das "FSC-Siegel" noch den "Blauen Umweltengel" tragen, werden von uns im Büro aufgebraucht.


2.4 Sondermarken – Mit Briefmarken helfen

Seit November 2009 nutzen wir für den individuellen Briefversand nur noch Sondermarken. Dabei handelt es sich um Briefmarken, die von der Deutschen Post herausgegeben werden und mit einem Zuschlag versehen sind (55 Cent normales Porto + 25 Cent zum Beispiel). Der Zuschlag in Höhe von 25 Cent kommt dabei gemeinnützigen Projekten zugute. 

Unter anderem geht das Geld an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. Unter ihrem Dach befinden sich gemeinnützige Verbände, wie zum Beispiel die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Caritasverband, das Diakonische Werk und das Deutsche Rote Kreuz. 

 Wir benutzen diese Sondermarken,
  • wenn wir Anfragen von potenziellen Kunden bekommen und Informationsmaterial verschicken,
  • wenn wir Briefe verschicken, um Fragen von Kunden zu beantworten,
  • wenn wir Briefe an Behörden senden,
  • beim Versand von Rechnungen.

Im Prinzip benutzen wir nur noch diese Sondermarken. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Beim Versand von großen Mengen an Werbebriefen (ab 50 Stück) setzen wir weiterhin auf das Verschicken als Infopost. Die Deutsche Post bietet bei der Infopost noch keine Marken mit Zuschlag an.
 
 
3. Ausblick

Die von uns eingeleiteten Maßnahmen stellen ein Umdenken im Unternehmen dar. Wir versuchen damit, unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft besser gerecht zu werden. Die vorgestellten Maßnahmen sollen nur ein Beginn sein. Weitere Maßnahmen werden folgen. Viele Ideen haben wir bereits. 
 
 4. Letzte Worte

Der Bericht hält sich nicht an Richtlinien, die gemeinhin für Nachhaltigkeitsberichte empfohlen werden. Wir haben versucht, den Nachhaltigkeitsbericht offen zu verfassen, damit wir unsere persönlichen Absichten erklären können. Wir haben auf Werbefloskeln und Entschuldigungen verzichtet. Zehn Jahre haben wir kaum Nachhaltiges für Umwelt und Gesellschaft getan - das wird sich nun ändern.



Zur Firma

Die Site2Site GbR bietet seit 1999 Rechtsdienstleistungen im Internet an. In Hamburg ist das Portal www.Hamburger-Anwalt.de seit der Gründung der Firma präsent und auf führenden Plätzen bei meist-genutzten Suchmaschinen Deutschlands vertreten. Seit 2009 bieten wir lokale Anwaltverzeichnisse auch in anderen Städten an, wie in Berlin, Potsdam, Oldenburg, Lübeck und Wolfsburg. Weitere Städte folgen in diesem Jahr.



04.01.2010

 

 



 
Kanzlei aktuell

Rechtsanwalt
Boris Jan Schiemzik

ROSE & PARTNER LLP
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